Frühschoppen in Reutern


IMG-20140209-WA0009Herbert Hebel präsentiert das neue Bad Griesbach in Reutern

Reutern – Bei einem geselligen Weißwurstfrühstück hat CSU-Bürgermeisterkandidat Herbert Hebel sich und sein Team im Pfarrsaal von Reutern vorgestellt.

Herbert Hebel begrüßte zu Anfangs die über 60 Gäste und dankte ausdrücklich der Wählergemeinschaft Reutern, die die Bewirtung übernommen hatte. Der CSU-Kandidat für das Bürgermeisteramt stellte daraufhin seine Ideen vor. Getreu dem Wahlkampfmotto „Das neue Bad Griesbach – liebenswert, lebenswert und voller neuer Ideen“ baute Herbert Hebel sinnbildlich ein Haus auf, das dieses neue Bad Griesbach darstellen soll: Solide Finanzen als Fundament jeder Kommunalpolitik, gute Infrastruktur für die Bürger und die Wirtschaft, ferner eine gezielte Förderung von Tourismus, Familie und Ehrenamt, sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen sind laut Herbert Hebel der Schlüssel zum Erfolg.

„Wir müssen uns auf die Szenarien der Zukunft einstellen. Welche Chancen wird uns die A94 bringen? Wie sieht das Urlaubsverhalten von morgen aus?“, so Hebel. Großes Potenzial sieht er insbesondere im neuen Präventionsgesetz, das die neue Regierung auf den Weg bringen will. „Warum sollte nicht ein Kompetenzzentrum für Gesundheitsvorsorge hier bei uns entstehen? Die Kontakte und die Rahmenbedingungen sind da.“, betonte der CSU-Kandidat.

Bei der anschließenden Fragerunde stellte Herbert Hebel klar, dass entgegen der Darstellung des amtierenden Bürgermeisters Fundke noch kein Förderantrag beim LEADER-Projekt für das alte Schulhaus in Reutern gestellt worden ist. Vielmehr sei lediglich eine Anfrage erfolgt, ob dieses Projekt theoretisch förderfähig sei. „Warum kommt diese Anfrage erst so spät? LEADER gibt es schon seit Jahren und jetzt kurz vor Fristende wird erst über einen Antrag nachgedacht.“, kritisierte Hebel.

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Beim Thema Breitband dankte Hebel dem Landkreis, der allen Kommunen eine fünfzigprozentige Übernahme der Selbstkosten der Gemeinden zur Verfügung stellt. Dies sei in ganz Bayern einmalig und würde in keinem anderen Landkreis praktiziert, so Hebel. „Wie auch immer die Wahlen ausgehen, die Breitband-versorgung in den Außenorten müssen wir jetzt endlich anpacken.“

Zuletzt stellten sich die Kreistagskandidaten Hans Danner und Hans Kriegl den Anwesenden vor. Hans Kriegl erläuterte dabei, sein Ziel sei es, dass der Landkreis in Zukunft mehr von der Universität Passau profitiere. Eine Maßnahme gegen den sich zuspitzenden Landärztemangel könne die Errichtung einer Medizinischen Fakultät in Passau sein. Hans Danner stellte seine Ziele für die kommende Periode vor, insbesondere seine Arbeit im Zweckverband Abfallwirtschaft. Mit Blick auf seine Kreistags-Mitstreiter Kriegl und Hebel meinte Danner: „Es wäre schön, wenn ich ab März unsere Stadt endlich nicht mehr alleine im Kreistag vertreten würde, sondern im Team.“